Großer Bahnhof für Rauenbergs bei der Landesweinprämierung ausgezeichnete Wingerter im Winzerhof. Die Weingüter Fellini und Barth wurden von der Interessengemeinschaft der Rauenberger eV, der Winzervertretung der Weinstadt, für ihre großartigen Ergebnisse im letzten Jahr ausgezeichnet. Dazu fanden sich neben Rauenbergs Amtsverwalterin Christiane Hütt-Berger, Malschenbergs Ortsvorsteher Norbert Elsässer, auch der Referatsleiter Weinbau im Ministerium für Ländlichen Raum und Ernährung, Dr. Konrad Rühl, Gewerbevereinsvorsitzender Roberto Arcangeli, Winzermuseumsdirektor Jochen Kyek, Portugieserkönigin Jenny I. und zahlreiche Mitglieder zur Feierstunde ein. Insgesamt haben die Rauenberger Weingüter bei der Landesweinprämierung 19 Goldmedaillen, zwei Silbermedaillen und den Staatsehrenpries des Landwirtschaftsministeriums für die beste Winzerleistung der letzten drei Jahre erhalten. Damit weist Rauenberg in Nordbaden eine Medaillendichte auf, wie sonst keine andere Weinbaugemeinde.
Wie Georg Wipfler, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Rauenberger Winzer eV betonte, kann man auf die vielen Medaillen mehr wie Stolz sein. „Dies zeigt auf welch hohem Niveau der Weinbau in Rauenberg ist. Die Weingüter Fellini und Barth haben einmal mehr gezeigt, dass es möglich ist in Rauenberg Spitzenweine zu produzieren. Die Grundvoraussetzungen dafür sind der gute Boden und das Weinbauklima in Rauenberg, also das Terroir. Mit diesem Pfund können die Rauenberger Winzer wuchern, und kommt dann noch Winzerkönnen mit hinzu, werden solche Spitzenergebnisse erzielt. Die Auszeichnungen zeigen, wie hoch das gesamte Winzerniveau in Rauenberg, aber auch speziell bei den Weingütern Fellini und Barth ist“, erklärte Georg Wipfler. Knapp am Ehrenpreis für den Kraichgau gescheitert ist in diesem Jahr das Weingut Fellini. Mit den zehn Gold- und zwei Silbermedaillen verpasste man den Titel für den Ehrenpreis für den Anbaubereich Kraichgau nach 2022 und 2024 nur knapp. Für Winzer Tim Fellhauer ist dies aber Ansporn genug, den Titel das nächste Jahr wieder nach Rauenberg zu holen. Seit Jahren schon mit ganz vorne dabei bei den Landesweinprämierungen ist Volker Barth mit seinem Weingut. Dieses kontinuierliche Spitzenniveau wird vom Land Baden-Württemberg besonders geehrt. Die Ergebnisse von drei Jahren fliesen mit in die Bewertungen ein. Und bei den Weingütern bis fünf Hektar Rebfläche hatte das Malschenberger Weingut Volker Barth in diesem Jahr die Nase ganz vorne. „Die Leistungen von Volker Barth und Tim Fellhauer, die jetzt schon über Jahre auf höchstem Level erzielt werden, sind einfach spitze, und haben einen großen Vorteil für die Weintrinker in der Region. Die Gewächse der beiden, aber auch von den anderen Rauenberger Weingütern, bekommen wir ohne Umschweife überall. In der Weinlaube können diese zum Beispiel unkonventionell verkostet werden, wer die Weine der beiden Preisträger verkosten will hat kurze Wege“, so Georg Wipfler.
Dr. Konrad Rühl vom Landwirtschaftsministerium wies darauf hin, wie wichtig es in den heutigen Zeiten, wo deutscher Wein immer mehr unter Druck gerät, ist, solche Auszeichnungen zu erzielen. „Daher gilt unsere Gratulation nicht nur Volker Barth, sondern auch dem Weingut Fellini. Die Auszeichnungen zeigen, welch tolle Gewächse es in Rauenberg gibt. Die Geehrten haben eine Leuchtturmfunktion und sind für ganz Rauenberg und den hiesigen Weinbau wichtig und wegweisend“, erklärte Dr. Rühl. Amtsverwalterin Christiane Hütt-Berger sagte, dass die Weinstadt Rauenberg nicht nur Stolz auf die Weingüter von Volker Barth und Fellini sein kann, sondern auf die ganze Winzerschaft. „Die Ausgezeichneten haben tolles geleistet und den Rauenberger Weinbau voran gebracht“, so Hütt-Berger. Voll des Lobes für Volker Barth war Malschenbergs Ortsvorsteher Norbert Elsässer. „Volker Barth hat die alte Malschenberger Weinbautradition fortgesetzt, und genauso wie das Weingut Fellini hervorragend abgeschnitten. Die Erringung des Staatsehrenpreises kann gar nicht hoch genug bewertet werden, daher sollten wir uns überlegen, ob wir an den Ortseingängen Hinweisschilder aufstellen, die auf die großartige Winzerleistung hinweisen“, meinte Norbert Elsässer. Nach einem Grußwort von Portugieserkönigin Jenny I. gab es das, worauf alle gespannt waren. Zu einer köstlichen Bewirtung durch den Winzerhof konnten die prämierten Tropfen verkostet werden.
GW

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